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HSK Duschkabinen & mehr

HSK Duschkabinen & mehr

HSK Duschkabinen, Design Badheizkörper, Alu Spiegelschränke und Armaturen aus dem HochSauerlandKreis.  

Der Primus für Dusche aus Glas, Duschtassen, Design-Heizkörper und Duschbrausen

Egal ob Standard-oder Sondergrößen, HSK bietet mit bundesweitem Installationservice für Duschen aus Glas einen exzellenten Service an. Ob Eck-, Viertelkreis oder barrierefrei, der Markenhersteller bieten Ihnen hochwertige Duschen in allen möglichen Variationen an. Die Badheizkörper in großer Auswahl zeichnen sich durch ein sehr schönes Design aus , das Programm steht für Zuverlässigkeit und Funktionalität. Die Duschbrausen von HSK sorgen für ein Badevergnügen in Luxus-Ambiente.

TIPP: Ein großer Vorteil sind die EXPRESS-Artikel, hier haben Sie sehr kurze Lieferzeiten!



Von hängenden Bädern zur Dusche aus Glas

Eine Dusche gehört heute zum selbstverständlichen Bestandteil eines Badezimmers. Aus Glas ist sie besonders attraktiv, hygienisch und natürlich ein Highlight. Die verschiedensten Formen, Ausführungen und Kombinationen sind machbar, selbst wenn keine separate Duschevorgesehen ist. Mit speziellen Duschabtrennungen wird aus jeder Badewanne auch im engsten Raum eine wunderbare Duscheinrichtung. Die Entwicklung ging insbesondere in den letzten Jahren rasant vonstatten, denn waren zunächst tiefe Duschtassen, Duschwannen werden zum korrekten Verständnis so benannt, notwendig, um das Wasser aufzufangen und am Überlaufen zu hindern, ist der Eintritt in die Duschkabine nun ohne Barriere möglich.

Vorgänger in der Antike - die hängenden Bäder

Wasser wurde seit jeher mehr oder weniger zur Körperreinigung verwendet, allerdings brachte die Antike eine Blüte der Badekultur, die lange Ihresgleichen suchte. Schließlich können noch heute die unterirdischen Leitungen für Kalt- und Warmwasser oder die Fußbodenheizungen in diversen Ausgrabungsstätten bewundert werden, die Zeugnisse modernster Technik sind. In den öffentlichen Bädern ging es neben der Körperhygiene sehr viel mehr um die Wahrnehmung des gesellschaftlichen Lebens, zumindest war dies für die Oberschicht vorgesehen. Dazu gehörten auch Güsse und Duschen, die meist in nachgebildeten Wasserfällen genossen werden konnten. In seiner "Naturalis historia" beschreibt der römische Gelehrte Plinius (23 oder 24 - 79) die ersten Duschen als "pensiles balineae", was mit "hängende Bäder" übersetzt werden kann. Verantwortlich für diese Erfindung machte er Sergius Orata, seines Zeichens Immobilienspekulant. Wie Plinius ausführt, soll er Landhäuser erworben, saniert und mit hängenden Bädern ausgestattet haben, um die Häuser dann mit Gewinn weiterverkaufen zu können - eine nach heutigen Maßstäben vollkommen legitime Vorgehensweise, mit der eine ganze Branche ihr Geld verdient.

Der lange Weg durch die Geschichte

Bis die Duschkabine Einzug in die Wohnungen halten konnte, sollte allerdings noch eine lange Zeit vergehen. Erst mit Jean Pidoux (ca. 1550-1610), der Leibarzt am französischen Königshof war, erhielt sie einen entschiedenen Befürworter mit ausreichend Einfluss. Er befasste sich intensiv mit der heilenden Wirkung der Mineralquellen im heutigen Pougues-les-Eaux und verfasste im Jahr 1597 eine ausführliche Anleitung. Mit wichtigen Regeln für die Anwendungen, die auch verschiedene Duschen umfassten, stieß er bei seinen Kollegen auf wenig Verständnis. Schließlich galt Wasser als gefährlicher Krankheitsüberträger, die Verwendung zur Körperhygiene war vollkommen unangebracht. Denn gab es Puder, Schminke und Duftwässerchen, die von der gerade in Mode kommenden Unterwäsche als probate Mittel zur Vermeidung von Gerüchen ergänzt wurden. Zumindest wurde der Weg bereitet, denn das Wort Dusche leitet sich vom französischen "douche", das am besten mit "Brause" übersetzt werden kann, ab. Allerdings hatten die Franzosen den Wortstamm vom italienischen "doccia" übernommen, was seine Wurzeln wiederum im lateinischen "ductio" - und damit in "Leitung" oder "Wasserleitung" hat. 

Französisches Militär für Entwicklung maßgebend

Im 19. Jahrhundert setzte sich schließlich eine wichtige Erkenntnis durch: Körperhygiene und Wasser schließen sich nicht gegenseitig aus, im Gegenteil. Ganz pragmatische Erwägungen verhalfen letztendlich der Duschvorrichtung zum Durchbruch, denn im Jahr 1860 erlebte sie ihre belegte Premiere beim französischen Militär. Ausschlaggebend war die enorme Herausforderung, mit wenig Mitteln umfassende Hygienemaßnahmen für viele Menschen zu gewährleisten. Auch in den deutschen Kasernen hielten Großraumduschen Einzug, ab dem Jahr 1879 wurden sie flächendeckend eingebaut. Der Siegeszug ging weiter, denn ab dem Jahr 1880 wurden sowohl Kasernen und Internate als auch Einzelzellen in Gefängnissen mit Duschkabinen ausgestattet, um die Körperhygiene möglichst platzsparend zu gewährleisten. Der Einzug in die privaten Badezimmer dauert jedoch noch immer rund hundert Jahre, denn zunächst galt es, Konventionen zu überwinden und die Badekultur weiter zu entwickeln.